Warschauer pakt Vertragstext

1956, nach der Erklärung der Regierung Imre Nagy zum Rückzug Ungarns aus dem Warschauer Pakt, drangen sowjetische Truppen in das Land ein und entfernten die Regierung. [60] Die sowjetischen Truppen zerschlugen die landesweite Revolte, was zum Tod von schätzungsweise 2.500 ungarischen Bürgern führte. [61] Die Resolution der Mongolischen Volksrepublik, dem Warschauer Pakt beizutreten. Das Politbüro nennt den Vertrag zwischen den USA und Japan ausdrücklich als Bedrohung, die ihn zu einer notwendigen Entscheidung gemacht habe. Am 23. Oktober 1954 – nur neun Jahre nachdem die westalliierten (Großbritannien, USA und UdSSR) Nazi-Deutschland besiegt hatten, das den Zweiten Weltkrieg in Europa beendete – wurde schließlich die Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland in den Nordatlantikpakt beschlossen. Die Aufnahme Westdeutschlands in die Organisation am 9. Mai 1955 wurde von Halvard Lange, dem damaligen Außenminister Norwegens, als “entscheidender Wendepunkt in der Geschichte unseres Kontinents” bezeichnet. [49] Im November 1954 beantragte die UdSSR einen neuen Europäischen Sicherheitsvertrag[50], um einen letzten Versuch zu unternehmen, eine remilitarisierte Bundesrepublik, die potenziell gegen die Sowjetunion ist, nicht ohne Erfolg. Memorandum über den Warschauer Vertrag und die Entwicklung der Streitkräfte der Volksrepublik Polen Andropov berichtet, dass Imre Nagy einen Skandal und den Rücktritt der Regierung gedroht hat, wenn die Sowjetunion weiterhin Truppen nach Ungarn schicken.

Bei seinem Treffen mit Nagy wird Andropov mitgeteilt, dass Ungarn sich aus dem Warschauer Pakt zurückzieht und weiter eine UN-Garantie für die ungarische Neutralität einfordern wird, falls die sowjetischen Truppenbewegungen nach Ungarn nicht aufhören. Der Bericht stellt fest, dass die ungarische Regierung nach dem Treffen die Botschaft über ihre Entscheidung unterrichtet hat, den Warschauer Pakt zu verlassen. Der Warschauer Pakt ergänzte bestehende Abkommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Sowjetunion mit jedem osteuropäischen Staaten bilaterale Verträge geschlossen, mit Ausnahme der DDR, die noch teil des sowjetischen besetzten Territoriums Deutschlands war. Als die Bundesrepublik Deutschland Anfang Mai 1955 in die NATO eintrat, fürchteten die Sowjets die Folgen einer gestärkten NATO und einer wiederaufgelegten Bundesrepublik und hofften, dass die Organisation des Warschauer Vertrags sowohl Westdeutschland einschließen als auch mit der NATO als gleichberechtigten Partner verhandeln könnte.

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